Das Konzept

Die Geschichte der Grashüpfer

Die Gruppe 3 des Förderkreises Kinderbetreuung an TUD und FHD e.V. wurde in der Hochstrasse mit sieben Kindern eröffnet. Die Initiative zur Gründung ging von studentischen Eltern aus.
Anfänglich wurden die Kinder im Wechsel von den Eltern und Honorarkräften betreut, bis 1993 die Auflagen von Stadt und Land erfüllt wurden. Seitdem erfolgt eine Bezuschussung durch die Stadt Darmstadt und es wurde im Oktober 1993 eine Erzieherin eingestellt.
Im Oktober 1996 ist die Gruppe in eine ehemalige Hausmeister-Wohnung auf dem TU-Gelände Lichtwiese in der El-Lissitzky-Strasse 5 umgezogen.

Unser Bild vom Kind

„Kinder lernen von Geburt an. Lernen und Entwicklung gehen zusammen, ohne Lernen findet keine Entwicklung statt. Der Mensch ist auf Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit hin angelegt. Entsprechend gestalten Kinder von Anfang an ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit. Dabei übernehmen sie, ihrem Entwicklungsstand entsprechend, Verantwortung, denn bereits sehr kleine Kinder sind aktive Mitgestalter ihres Verstehens, die ihre Bedürfnisse deutlich äußern.
Kinder haben von Natur aus viele Stärken und Ressourcen und zugleich ist jedes Kind anders.“

Unsere Pädagogik

Raum und Wald als Bildungsträger

Wir sind in der Raumgestaltung flexibel, damit die Kinder ihre individuellen Spielideen verwirklichen können. Somit entsprechen die Räumlichkeiten den aktuellen Bedürfnissen der Kinder.
Durch die unmittelbare Nähe zum Wald haben wir in der Natur sehr viel Platz und Zeit für das Erkunden, Gestalten und für das selbstgesteuerte Spiel von Kindern. Wir erleben die Atmosphäre des Waldes, täglich mindestens eine Stunde, von ca. 10:15 bis 11:30 Uhr, auch bei Wind und Wetter.
Die Kinder erleben die Zeit im Wald mit Leidenschaft und sie brauchen wenig, um glücklich zu sein. Durch die ungezwungene und unbedarfte Begegnung mit dem Wald und der Natur, kann etwas Wunderbares bei den Kindern entstehen: die Liebe zur Natur.

Warum uns Bewegung so wichtig ist

„Ohne Bewegung - keine Entwicklung“ lautet der Leitsatz der Grashüpfer. Die täglichen Aufenthalte im benachbarten Wald fördern die individuellen Stärken und Ressourcen der Kinder, ihre Wahrnehmungsfähigkeiten hinsichtlich des Sehens, Hörens und Fühlens sowie ihrem Gleichgewichtssinn mittels körperlicher Aktivität.
Kinder bewegen sich, weil sie Freude, Spaß und Lust dabei erfahren, dadurch entwickeln sich motorische Herausforderungen wie Krabbeln, Laufen lernen, Klettern, hüpfen, rennen und die Neugier auf neue Bewegungsabläufe. Hierfür bieten wir ihnen vielfältige Gelegenheiten in der Krabbelstube und im Wald an.

Emotionale und soziale Kompetenzen entwickeln

Durch den täglichen Besuch der Kinder in unserer Einrichtung haben sie die Möglichkeit, verschiedene emotionale und soziale Kompetenzen zu erwerben, zu festigen und zu erweitern. Unterschiedliche Situationen in unserer Gruppe fordern die Kinder heraus, mit ihren Mitmenschen zu agieren und zu kommunizieren. Diese Herausforderungen sind wichtig, um sie emotional zu stärken.
Jüngere Kinder erhalten vielfältige Anregungen durch die Älteren: Sie beobachten sie sehr intensiv und versuchen sie nachzuahmen. Entsprechend ihrem Entwicklungsstand nehmen sie aktiv oder beobachtend am Gruppengeschehen teil. Ältere Kinder lernen im Kontakt mit Jüngeren Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Können sie Vorbild für die Kleineren sein, stärkt es ihr Selbstbewusstsein.

Eingewöhnung

Vor der Eingewöhnung werden die Eltern zu einem Erstgespräch durch die Erzieherinnen eingeladen. Hier findet ein gegenseitiger Austausch über das Kind statt. Das Vertrauen der Eltern zu den Erziehern spielt eine enorm wichtige Rolle, damit der Übergang des Kindes von der engen familiären Situation in unsere Gruppe gut stattfinden kann. Wir gestalten, eine mit den Eltern abgesprochene und auf das Kind abgestimmte Eingewöhnungsphase, deren Tempo vom Kind bestimmt wird. So kann das Vertrauen zur Bezugserzieherin wachsen. Das Kind wird den Tagesablauf Stück für Stück kennen lernen und Sicherheit gewinnen, um dann nach ca. 3-4 Wochen (oder länger) eingewöhnt zu sein.

Zusammenarbeit mit den Eltern als Erziehungspartner

Die Eltern brauchen ein beruhigendes Gefühl, ja sogar die Sicherheit, dass es ihrem Kind gut geht und die Gruppe in vieler Hinsicht eine notwendige Ergänzung zur Erziehung in der Kleinfamilie ist. Wichtige Tür- und Angel-Gespräche, sowohl am Morgen, als auch am Nachmittag schaffen eine gute Atmosphäre. Wir erfahren wie das Kind geschlafen hat oder mit welcher Stresssituation es gerade zu kämpfen hat und können so bestimmte Verhaltensweisen besser verstehen und optimal auf das Kind eingehen. Die Eltern erhalten von uns Informationen über kleine Erlebnisse, Fortschritte, Erfolge und Misserfolge.
Gemeinsame Erziehungsstrategien werden in Entwicklungsgesprächen besprochen und festgehalten.
Wir gestalten unsere Arbeit transparent. Mit Fotos und Videos zeigen wir Entwicklungsschritte und Erlebnisse der Kinder in der Gruppe.

Elternmitarbeit

Wir sind eine Gruppe einer Elterninitiative und dementsprechend haben die Eltern einige Aufgaben zu erfüllen:
- Kochen nach Plan
- Wochenenddienst (alle zehn Wochen)
- Mitgliederversammlungen (einmal pro Semester)
- Vereinstätigkeit
- Elternabende (ca. alle sechs Wochen)



Aktualisiert 2019.02.19 11:35:25

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FSJ und BFD im Kindergartenjahr 2019/20
Für das Kindergartenjahr 2019/20 sind Stellen in den Krabbelgruppen frei: [BFD] oder [FSJ].

(Hinweis: Die Bewerbung für ein FSJ in der uniKITA erfolgt über die Volunta. Bitte beziehen Sie sich dort auf unsere Stelle.)