Das Konzept

Eingewöhnung

Das Kind sowie seine Eltern erfahren in einem ausführlichen Vorgespräch, dass die Eingewöhnung in die Krabbelstube eine Herausforderung und keine Belastung sein muss. Dabei haben sie die Möglichkeit, ins Betriebsklima reinzuschnuppern.
Wir gestalten eine mit den Eltern abgesprochene und auf das Kind abgestimmte Eingewöhnungsphase, deren Tempo vom Kind bestimmt wird.

Unser Krabbelgruppenalltag

Mahlzeiten

Wir haben drei feste Mahlzeiten im Tagesablauf. Zum Essen brauchen wir Zeit, Ruhe und Fröhlichkeit.

Wir möchten den Grundstein dafür legen, dass sich die Kinder eine Esskultur und Tischmanieren aneignen und gemeinsame Mahlzeiten als Pflege sozialer Beziehungen verstehen.

Unser Bild vom Kind

„Kinder lernen von Geburt an. Lernen und Entwicklung gehen zusammen, ohne Lernen findet keine Entwicklung statt. Der Mensch ist auf Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit hin angelegt. Entsprechend gestalten Kinder von Anfang an ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit. Dabei übernehmen sie, ihrem Entwicklungsstand entsprechend, Verantwortung, denn bereits sehr kleine Kinder sind aktive Mitgestalter ihres Verstehens, die ihre Bedürfnisse deutlich äußern.
Kinder haben von Natur aus viele Stärken und Ressourcen und zugleich ist jedes Kind anders.“

Ohne Bewegung - keine Entwicklung

Kinder bewegen sich, weil sie Freude, Spaß und Lust dabei erfahren.
Es liegt in der Natur des Menschen, sich zu bewegen. Ohne diese natürliche Anlage wäre eine Entwicklung vom unselbständigen Säugling zu einer selbständigen, selbstbewussten und gesunden Persönlichkeit nicht möglich.
Seine Wahrnehmungsfähigkeiten hinsichtlich des Sehens, Hörens und Fühlens sowie sein Gleichgewichtssinn werden mittels körperlicher Aktivitäten gestärkt.
Durch Bewegung macht das Kleinkind seine ersten Erfahrungen und gewinnt Einsichten über die Welt. Bewusstes Wahrnehmen führt zu bewusstem Erleben. Das Kind entdeckt die Welt über sein eigenes Tun. Es braucht allerdings auch ausreichend Gelegenheiten, diesen elementaren Bedürfnissen nachkommen zu können.
Kinder haben ein sehr gutes Gespür dafür, was sie sich zutrauen können und was nicht. Sie schätzen ihre Leistungsfähigkeit sehr gut ein und trauen sich in der Regel auch in Gefahrensituationen nur das zu, was sie sicher beherrschen.
Es entwickeln sich motorische Herausforderungen und die Neugier auf neue Bewegungsabläufe.

Soziale Erziehung

Das Zusammenleben von Kindern verschiedenen Alters und unterschiedlicher Entwicklung ergänzt wichtige Erfahrungen, die Kinder in der heutigen Kleinfamilie kaum noch erleben können. Im alltäglichen Umgang miteinander lernen sie, rücksichtsvoll zu sein, sich von anderen etwas abzugucken aber auch Konflikte zu klären.
Jüngere Kinder erhalten vielfältige Anregungen durch die Älteren: sie beobachten sie sehr intensiv und versuchen sie nachzuahmen. Entsprechend ihrem Entwicklungsstand nehmen sie aktiv oder beobachtend am Gruppengeschehen teil.
Ältere Kinder lernen im Kontakt mit Jüngeren Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Können sie Modell für die Kleineren sein, stärkt es ihr Selbstbewusstsein.

Raum und Wald als Bildungsträger

In der Raumgestaltung sind wir flexibel, räumen immer mal wieder um und passen so die Gestaltung der Gruppensituation an.
Aus den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Aktivitäten im Freien ist der Aufenthalt im Wald von uns favorisiert. Er bietet eine unermessliche Vielfalt an Formen, Farben und Lebensweisen. Das Ausprobieren neuer Bewegungsideen mit Bäumen, Ästen, Pflanzen, Erdlöchern, Wiesen, Waldboden u.v.m. regt intensiv die Phantasie und Kreativität der Kinder an.
Im Laufen, Springen, Klettern, Kriechen und Hangeln erwerben Kinder ihre grobmotorischen Fähigkeiten. Erst auf dieser Basis können sich im weiteren Verlauf der Entwicklung auch die feinmotorischen Fähigkeiten ausbilden, wie sie z.B. zum Malen, Basteln und Schreiben gebraucht werden.

Zusammenarbeit mit den Eltern als Erziehungspartner

Die Eltern brauchen ein beruhigendes Gefühl, ja sogar die Sicherheit, dass es ihrem Kind gut geht und die Gruppe in vieler Hinsicht eine notwendige Ergänzung zur Erziehung in der Kleinfamilie ist.
Wichtige Tür- und Angel-Gespräche, sowohl am Morgen, als auch am Nachmittag schaffen eine gute Atmosphäre. Wir erfahren wie das Kind geschlafen hat oder mit welcher Stresssituation es gerade zu kämpfen hat und können so bestimmte Verhaltensweisen besser verstehen und optimal auf das Kind eingehen. Die Eltern erhalten von uns Informationen über kleine Erlebnisse, Fortschritte, Erfolge und Misserfolge.
Gemeinsame Erziehungsstrategien können besprochen werden.
Wir gestalten unsere Arbeit transparent. Mit Fotos und Videos zeigen wir Entwicklungsschritte und Erlebnisse der Kinder in der Gruppe.

Elternmitarbeit

Wir sind eine Gruppe einer Elterninitiative und dementsprechend haben die Eltern einige Aufgaben zu erfüllen:

- Kochen nach Plan
- Wochenenddienst (alle zehn Wochen)
- Mitgliederversammlungen (einmal pro Semester)
- Vereinstätigkeit
- Elternabende (ca. alle sechs Wochen)

Die Geschichte der Grashüpfer

Die Gruppe 3 des Förderkreises Kinderbetreuung an TUD und FHD e.V. wurde in der Hochstrasse mit sieben Kindern eröffnet. Die Initiative zur Gründung ging von studentischen Eltern aus.
Anfänglich wurden die Kinder im Wechsel von den Eltern und Honorarkräften betreut, bis 1993 die Auflagen von Stadt und Land erfüllt wurden. Seitdem erfolgt eine Bezuschussung durch die Stadt Darmstadt und es wurde im Oktober 1993 eine Erzieherin eingestellt.
Im Oktober 1996 ist die Gruppe in eine ehemalige Hausmeister-Wohnung auf dem TU-Gelände Lichtwiese in der El-Lissitzky-Strasse 5 umgezogen.



Aktualisiert 2017.02.10 22:00:22

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Erzieher/in für die Krabbelstube "Wirbelwind" gesucht:
ab sofort, unbefristet,
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Tag der freien Träger am 12.11.2017 von 14-17 Uhr in der Centralstation. [DaS KinD e.V.]

BfD oder FSJ im Kindergartenjahr 2018/19
Für das Kindergartenjahr 2018/19 sind Stellen in den Krabbelgruppen und Waldkindergärten frei: [BFD] oder [FSJ].

(Hinweis: Die Bewerbung für ein FSJ in der uniKITA erfolgt über die Volunta. Bitte beziehen Sie sich dort auf unsere Stelle.)