Presse

"uniKITA feiert 30-jähriges Bestehen"

Mit einem großen Sommerfest hat der Verein „uniKITA Darmstadt“ auf der Lichtwiese sein 30-jähriges Bestehen gefeiert.
Darmstädter Echo 14.06.2016
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"Wohlfühlen im Waldhörnchen-Nest "

Der 2. uniKITA-Waldkindergarten hat jetzt ein festes Haus im Lichtwiesenweg – Rückzugsort für den Nachmittag
Darmstädter Echo 27.10.2013
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"Die Natur als Spielplatz und Lernort"

Waldkindergarten: Seit Januar treffen sich die „Waldhörnchen“ an der Lichtwiese – Betreuung bis 16 Uhr
Darmstädter Echo 28.04.2011
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"Kommt mal alle her und helft mit!"

TU Kinderhaus - Mädchen und Jungen schippten Erde für den ersten Spatenstich - Großer Bedarf, ehrgeiziger Zeitplan
Darmstädter Echo 21.09.2009
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Erde, Wasser und gute Wünsche

Die "Lichtwiesel" der Technischen Universität pflanzen am "Tag des Baums" einen Bergahorn
Darmstädter Echo 30.04.2009
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Spielen bis zum Nachmittag

Die Unikita auf der Lichtwiese erhält einen Wohncontainer und
längere Öffnungszeiten
Frankfurter Rundschau 01.11.2008
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Waldkindergarten erweitert

Kinder nun auch nachmittags betreut
hessenschau 31.10.2008
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"Lichtwiesel" beziehen neuen Bau

Waldkindergartengruppe auf der Lichtwiese erweitert ihr Angebot
Darmstädter Echo 29.10.2008
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Die "Lichtwiesel" im Rennfieber

20 Jahre uniKITA
Darmstädter Echo 28.08.2006

Spiel-Raum ist der Wald

Neuer Waldkindergarten auf der Lichtwiese ...
TUDintern Juli/2004
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"Lichtwiesel" spielen vis-á-vis der Uni

Kinderbereuung - Dreijährige genießen Natur pur im neuen Waldkindergarten von TU und FH am Campus Lichtwiese ...
Darmstädter Echo Mai 2004
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Mittagsruhe im Bauwagen

Neuer Waldkindergarten - Projekt startet im März ...
Darmstädter Echo August 2003
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Toben, rennen, bauen …

... hüpfen, klettern, matschen ...
TUDintern Mai/2003
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Die Krabbelstube läuft einfach Klasse

TUDintern Januar/2003
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Auszeichung

Auszeichnung im Rahmen des Ludwig Metzger Preises
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Darmstädter Echo 28.04.2011

"Die Natur als Spielplatz und Lernort"

Waldkindergarten: Seit Januar treffen sich die „Waldhörnchen“ an der Lichtwiese – Betreuung bis 16 Uhr

Ab acht Uhr streben die ersten, gut gegen die Morgenkälte gewappneten „Waldhörnchen“ in den Wald an der Lichtwiese und werden mit Vogelgezwitscher begrüßt. Sie sitzen auf den Schultern ihrer Väter oder traben brav neben der Mutter her, die ihren Rucksack trägt. Ihr Ziel ist ihr Freiluft-Kindergarten. Mitten im Wald.

„Waldhörnchen“ heißt der jüngste von sechs Darmstädter Waldkindergärten. Er ist einer von drei, in dem die Drei- bis Sechsjährigen von erfahrenen Pädagogen sogar bis nachmittags um 16 Uhr betreut werden.

Abseits des Hauptwegs deuten erste Spuren auf die Kleinen hin: einfache, aus einem Baumstamm gesägte Hocker. Hier sitzen die knapp 20 Kinder beim Morgenkreis zusammen und singen, bevor sie sich unter Anleitung ihrer Erzieherinnen und Erzieher auf Entdeckungstour begeben. Der Wald ist voll mit anregendem Spielzeug, regt die Phantasie an und lädt zum Klettern, Bauen, Sammeln und Be obachten ein. Die Interessen der Kinder bestimmen das Tagesprogramm.

Vera Melcher, zweite Vorsitzende des Förderkreises Kinderbetreuung an TUD und FHD e. V., möchte auch ihrem Kind jene Naturerlebnisse ermöglichen, die sie selbst als kleines Mädchen im Allgäu hatte. Weil es im vergangenen Sommer keine Plätze mehr in der 2004 gegründeten Gruppe „Lichtwiesel“ gab, gründete sie zusammen mit sechs Elternpaaren, die sich von den TU-Krabbelgruppen her kennen, die von der TU unterstützte Gruppe „Waldhörnchen“. Elternvertreter Björn Harres erinnert sich noch gut an den ersten Waldkindergartentag am 3. Januar dieses Jahres. Unbeeindruckt von den Minustemperaturen stapften die Kinder fröhlich durch den Schnee, suchten nach Tierspuren und entdeckten Kuhlen, in denen Rehe geschlafen hatten. Die „Waldhörnchen“-Gruppe hat mit sechs Kindern angefangen und soll noch auf 20 Kinder aufgestockt werden.
Dem Uni-Kita-Elternverein ist es zu verdanken, dass die vorgeschriebenen Formalien schnell geregelt werden konnten. Die neue Gruppe profitiert von dem Wissen und den Erfahrungen der älteren. Um weitere Waldflächen nutzen zu können, soll noch zwischen Forstamt, TU und dem Kindergarten verhandelt werden.
Die „Waldhörnchen“ halten sich aber nicht den ganzen Tag im Freien auf. Auf der Lichtwiese stehen ihnen die ehemals von den „Lichtwieseln“ genutzten Container mit einem großen Garten zur Verfügung. Dorthin werden sie, wenn sie die relativ lange Strecke vom Wald nicht zu Fuß gehen können, im Bollerwagen transportiert.
Im heizbaren, also auch wintertauglichen Containerbau bekommen sie ihr von einem Caterer geliefertes Mittagessen, und hier gibt es für sie auch einen Ruheraum. Die Eltern haben die Räume hergerichtet, sie pflegen den Garten und kümmern sich um den Zaun. Sie planen auch die Projekttage, denn die Kinder sollen selbstverständlich auch die Welt außerhalb des Waldes kennenlernen, zum Beispiel das Felsenmeer, das Theater, das Hochschulstadion, ein Altenheim oder einen Notarztwagen von innen.

Der Waldkindergarten wird von TU, Stadt und zahlreiche Sponsoren gefördert. Der Monatsbeitrag beträgt 136 Euro, hinzu kommen 70 Euro für das Mittagessen und rund 30 Euro im Halbjahr für Sonderanschaffungen.
Waldkinder bewegen sich viel an der frischen Luft und haben daher meist eine kräftige Muskulatur. Regen macht ihnen nichts aus, zumal sie wetterfeste Funktionskleidung tragen. Auch mit Kälte kommen sie gut zurecht, dann müssen sie sich halt mehr bewegen. Nur die Zecken können ihren Spaß am Wald trüben. Deshalb müssen die Eltern die Kinder abends sorgfältig danach absuchen. pep

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Darmstädter Echo 21.09.2009

"Kommt mal alle her und helft mit!"

Bisher gibt es nur ein Loch mitten auf der Wiese. Am Sonntagmittag reichte das aber schon aus, um einige Dutzend junge und erwachsene Besucher an den Lichtwiesen-Campus zu locken. Denn in nur einem Jahr soll an derselben Stelle ein schmuckes Kinderhaus entstehen. Noch ist das freilich Zukunftsmusik: Die Technische Universität Darmstadt (TUD) hatte am Weltkindertag zum ersten Spatenstich für die neue Betreuungseinrichtung geladen. "Das ist doch ein wunderbarer Anlass, um den ersten Spatenstich für ein Kinderhaus zu feiern", fand TU-Kanzler Manfred Efinger. Bereits im Jahr 2005, erklärte er, habe die TU das Zertifikat "familienfreundliche Universität" erhalten. Zwei ältere Kindergartengruppen werden an der Lichtwiese schon betreut. "Mit dem Kinderhaus möchten wir unser bestehendes Angebot durch geregelte Betreuung für Kinder unter drei Jahren ergänzen. In diesem Bereich bestehe zur Zeit der größte Bedarf: 45 Anfragen habe es für die 40 neuen Krippenplätze bereits gegeben, zehn Kinder seien verbindlich angemeldet. Dabei soll das Kinderhaus erst in einem Jahr seine Türen öffnen. "Ein ehrgeiziger Zeitplan", betonte Efinger. Drei Millionen Euro kostet das Bauprojekt, vom Bundesfamilienministerium gibt es einen Zuschuss von 600 000 Euro. Die Stadt Darmstadt beteiligt sich mit 1,4 Millionen. Betreuungsplätze für die Allerkleinsten zu schaffen stehe zur Zeit weit oben auf der städtischen Agenda, erklärte Bürgermeister Wolfgang Glenz. Drei weitere Krippenprojekte sollen im kommenden Jahr in der Heimstättensiedlung, in Eberstadt Süd und an der Lichtenbergschule in Angriff genommen werden. Gegenwärtig, so Glenz, seien für 24 Prozent der Kinder unter drei Jahren in Darmstadt Betreuungsplätze vorhanden. "Damit sind wir weit über dem Landesdurchschnitt – aber eben nicht .weit genug." Das Kinderhaus an der Lichtwiese bezeichnete er als "weiteren Meilenstein auf dem Weg zur familienfreundlichen Stadt".

Von 100 Studierenden haben sieben ein Kind

Die wünscht sich auch Ulrike Laux, Geschäftsführerin des Studentenwerks Darmstadt. Vor allem unter Studierenden sei die Entscheidung für ein Kind selten, da den meisten Ausbildung, Karriereplanung und Elternschaft zu viel sei. Deutschlandweit, berichtete Laux, hatten von 100 Studierenden sieben ein Kind, an der TUD seien es lediglich zwei. Die Krippe direkt neben dem Hörsaal könnte jungen Akademikern die Entscheidung für den Nachwuchs leichter machen. Aber auch Kinder, deren Eltern nicht an der TU studieren oder arbeiten, steht das neue Haus offen. Und auch die Kinder aus dem benachbarten Waldkindergarten werden mit in das neue Gebäude einziehen; zur Zeit müssen sie noch mit Containern Vorlieb nehmen. Vom neuen Haus hatten sie am Sonntag ein selbstgebautes Pappmodell dabei - kunterbunt bemalt und mit echt begrüntem Dach, wie es auch das nachhaltig gebaute Kinderhaus einmal erhalten soll. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg. "Kommt mal alle her und helft mit!", bat Efinger die versammelten Kinder. Mit .ihm, Glenz und Laux schippten die Mädchen und Jungen eifrig Erde für den ersten Spatenstich. "Nicht das Loch zuschaufeln", feixten die Zuschauer. "Das muss nachher alles wieder ausgehoben werden." Beeindrucken ließen sich die Kinder in ihrem "Sandkasten" davon nicht. Schließlich soll das Gelände später einmal genau dafür da sein: zum Spielen. tfk

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Darmstädter Echo 30.04.2009

"Erde, Wasser und gute Wünsche"

Waldkindergarten - Die "Lichtwiesel" der Technischen Universität pflanzen am "Tag des Baums" einen Bergahorn
VON DARIA POLASIK

Die kleinen Racker vom Waldkindergarten der Technischen Universität (TUD) jubeln. Lachend stehen sie um einen jungen Baum, den sie noch vor kurzem mit eigenen Händen in die Erde gepflanzt haben. "Jetzt fehlt noch eine wichtige Sache", sagt Erzieherin Ulrike Kohl und schaut in die Runde. Stimmt, das Wasser. Schnell schnappt sich der kleine Joshua einen kleinen Kanister und überschüttet das noch winzige Bäumchen mit mehreren Litern.

Zum Tag des Baumes sind alle Waldkindergärten von der Stiftung "Menschen für Bäume" aufgerufen worden, einen Bergahorn zu pflanzen. Das Darmstädter Exemplar, das nun an einem derAufenthaltsplätze der 22 "Lichtwiesel" im Wald wachsen und gedeihen soll, wurde von der Griesheimer Gärtnerei Appel gespendet.

Um den Neuankömmling im Wald richtig willkommen zu heißen, haben sich die Kinder gemeinsam mit ihren beiden Erzieherinnen für ihn Wünsche überlegt. "Ich wünsche dem Baum, dass keiner seine Rinde abrupft", sagt Lea und schmeißt symbolisch ein Häufchen Erde aufdiezunächst noch offenliegende Wurzel. Lilli hingegen hofft, dass der junge Bergahorn genauso groß wird wie die anderen Bäume im Wald. Hannah wünscht dem Bäumchen viele grüne Blätter.

Weil der Baum bisher nuraus dünnen, braunen Ästen und kleinen grünen Knospen besteht, können sich die Kinder nur schwer vorstellen, dass er irgendwann in voller Pracht erblüht. "Ihr werden sehen, nächste Woche werden die Blätter schon viel größer sein", beruhigt Erzieherin Ulrike Kohl. Nachdem die Baumwurzel komplett von Erde verdeckt ist, brechen die "Lichtwiesel" erneut in Jubel aus. "Super Plan, wir haben einen Baum gepflanzt", schreit ein kleiner Junge.

Obwohl die Kinder jeden Tag im Wald herumtollen und schon richtige Experten rund um die Natur sind, ist es für sie dennoch etwas Besonderes, einen eigenen Baum gepflanzt zu haben. "Sie haben sich riesig darauf gefreut und sich schon im voraus damit auseinandergesetzt", sagt Ulrike Kohl. Sie habe extra gewollt, dass die Baumwurzel von den Kindern selbst vergraben wird.

"Sie kennen zwar die Bäume aus dem Wald, haben aber sie bisher nur ohne Wurzeln erlebt." Durch die Einpflanzung könnten sie sich besser vorstellen, was die Erzieherinnen ihnen über den Baumaufbau erzählen. "Außerdem werden die Kinder nun hautnah miterleben, wie ihr Baum immer weiterwächst", fügt Ulrike Kohl hinzu.

Die 22 Kinder verbringen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen jeden Vormittag -egal ob Sommer oder Winter - im Wald. An vier ausgesuchten Plätzen erforschen sie die Natur. "Sie gehen je nach Alter selbstverständlich mit Tieren und Pflanzen um", erzählt die Erzieherin. Wenn die Witterung zu schlecht ist, haben die Kleinen einen Bauwagen als Anlaufstelle. Im vergangenen Spätsommer ist außerdem ein Container auf der Lichtwiese hinzugekommen, den die "Lichtwiesel" aus der von Eltern gegründeten Initiative mitbenutzen können.

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Frankfurter Rundschau 01.11.2008

"Spielen bis zum Nachmittag"

Die Unikita auf der Lichtwiese erhält einen Wohncontainer und längere Öffnungszeiten
VON ASTRID LUDWIG

Sie spielen mit Blättern, klettern über Baumstämme, lernen die Tier- und Pflanzenwelt des Waldes kennen. "Lichtwiesel" nennt sich der Waldkindergarten auf dem Lichtwiesen-Areal der Technischen Universität. Der Elternverein "Unikita" betreut dort den Nachwuchs von Hochschulmitarbeitern und Studenten.
Gestern hat die Initiative ihren neuen Wohncontainer auf dem Campus eröffnet. Die Räume ermöglichen künftig eine Versorgung mit Mittagessen für die 20 Kinder und ein Nachmittagsangebot bis 16 Uhr.

Bisher endete der Kitabetrieb mittags. Es ist der erste Waldkindergarten in Darmstadt mit verlängerten Betreuungszeiten. Das Konzept der Naturkita ist aus pädagogischen Gründen normalerweise auf den Vormittag begrenzt, weil sich die Kinder bei jedem Wetter an der frischen Luft aufhalten.
"Nur wenn es bauliche Rückzugsmöglichkeiten gibt, kann die Betreuung auf den Nachmittag ausgedehnt werden", sagt Beate Rützel von der Elterninitiative.

Das ist nun der Fall, seit die Universität dem Verein Wohncontainer zur Verfügung gestellt hat. Nach Mittagessen und Ruhepause "setzen die Kinder den Morgen im Wald thematisch fort", erläutert Rützel. Im Wald spielen zwei Erzieherinnen und ein Zivi mit den Kindern mit den natürlichen Materialien, die sie vorfinden. Das rege Fantasie und Kreativität mehr an als Kaufhausware, so der Verein. Tannenzapfen, Hölzer, bemalte Steine sind auch im Wohncontainer einziges Spielzeug. Im Regal stehen Bücher über Pilze, Hase oder Igel. Die Kleinen, so die Initiative, sollen von Kindesbeinen an die Natur schätzen und ökologische Zusammenhänge kennen.

Zuschüsse gekürzt

Ein kleiner Garten wird noch rund um das Gelände für die Kinder entstehen, kündigt Mutter Marion Hirsch an. Die Möbel stammen aus der Uni-Schreinerei und aus Spenden - unter anderem von der Software AG. Die Eltern halten die
Kita selbst sauber und finanzieren die Erzieher. Neben dem Waldkindergarten unterhält der Verein noch vier Krabbelgruppen in der Stadt, für deren Raummiete das Studentenwerk aufkommt.

Rund 500 000 Euro benötigt die Elterninitiative jährlich. Bislang übernahm die Stadt Darmstadt 70 Prozent. Wegen der Haushaltsprobleme hat sie den Zuschuss auf 63 Prozent runtergefahren. "Rückwirkend für 2008", schimpft Mutter Nicola Waberseck. Das Geld war schon verplant. Demnächst,
so Beate Rützel, müssen die Waldkita-Beiträge daher erhöht werden: Von 170 auf rund 220 Euro im Monat.


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Darmstädter Echo 29.10.2008

"Lichtwiesel beziehen neuen Bau"

Betreuung: Waldkindergartengruppe auf der Lichtwiese erweitert ihr Angebot

Am Freitag (31.) bezieht die Waldkindergartengruppe „Lichtwiesel“ des „uniKITA Darmstadt“ ihren neuen „Lichtwiesel-Bau“ an der Lichtwiese. Damit verlängert sich die Betreuungszeit bis 16 Uhr.
Die geräumigen Kindergarten-Modulcontainer sind dem Verein von der Technischen Universität Darmstadt zur Verfügung gestellt worden. Ab 12.30 Uhr soll die Betreuung in den neuen Räumen stattfinden, den Kindern wird auch ein Mittagessen angeboten. Der Vormittag wird wie bisher bei Wind und Wetter im Wald und auf den Wiesen rund um die Lichtwiese verbracht.
Die Räume ermöglichen erstmals in Darmstadt einen Waldkindergarten mit längeren Betreuungszeiten. „Dabei werden die Themen des Vormittags am Nachmittag weitergeführt und das im Wald Erlebte mit Büchern, Spielen und Experimenten aufbereitet“, heißt es in einer Mitteilung der TU. Das zugehörige Außengelände wird naturnah gestaltet und trägt zum Gesamtkonzept bei, in dem die Naturpädagogik klar im Vordergrund steht.
Der Waldkindergarten bietet Betreuung für Kinder von drei bis sechs Jahren. Die Kinder sind jeden Tag und bei jedem Wetter draußen unterwegs. Bei extremer Wetterlage dienen zwei Bauwagen als Schutzunterkünfte. Dazu die TU-Pressestelle: „Die Motorik wird gefördert und alle Sinne werden geschult, der spielzeugfreie Wald regt in hohem Maße Fantasie und Kreativität der Kinder an und fördert das soziale Miteinander.“ Begleitet von zwei Erziehern und einem dritten Erwachsenen, erleben die 20 Kinder die Natur unmittelbar und lernen ökologische Zusammenhänge kennen.
Plätze in den Krabbelstuben und im Waldkindergarten werden in der Regel zum Schuljahreswechsel frei. Die Anmeldung für Kinder von Darmstädter Studenten und Hochschulangehörigen ist jederzeit möglich.
„uniKITA“, der frühere „Förderkreis Kinderbetreuung an TUD und FHD“, bietet seit 1986 als unabhängiger Elternverein, der ehrenamtlich von Eltern organisiert wird, Betreuung für Kinder von Studierenden und Hochschulmitarbeitern aus Darmstadt an. Für Kinder von ein bis drei Jahren betreibt der Verein vier Krabbelgruppen mit je zehn Kindern, betreut von zwei Erziehern und einer zusätzlichen Kraft. Zwei Gruppen sind auf der Lichtwiese, zwei weitere in der Innenstadt.
Zum pädagogischen Selbstverständnis gehört es, die Bedürfnisse der Kinder in den Vordergrund zu stellen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder wohl fühlen und sich in sprachlichen, sozialen, motorischen und musischen Bereichen entwickeln und entfalten können. Der tägliche Spaziergang an der frischen Luft ist selbstverständlich.

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Sparkasse Darmstadt März 2005

Auszeichnung Ludwig Metzger Preis 2005



In feierlichem Ambiente und im Beisein zahlreicher Vertreter aus Stadt und Politik wurde am 11.03.05 der Ludwig Metzger Preis 2005 von der Sparkasse Darmstadt überreicht.
In diesem Rahmen wurde auch der Förderkreis Kinderbetreuung an TUD und FHD e.V. für sein besonderes Engagement im vergangenen Jahr ausgezeichnet.
In ehrenamtlicher Arbeit haben die Mitglieder des Förderkreises das Betreuungsangebot von 30 auf 60 Betreuungsplätze ausgeweitet. Damit stehen den Darmstädter Studenten und Hochschulmitarbeitern für ihre Kinder nun 4 Krabbelgruppen und ein Waldkindergarten zur Verfügung.


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TUDintern Juli 2004:

Spiel-Raum ist der Wald

Neuer Waldkindergarten auf der Lichtwiese





Bei sonnigem Frühlingswetter wurde am 15. Mai der „Waldkindergarten Lichtwiese“ mit einem Fest eröffnet. Engagierte Eltern des Förderkreises Kinderbetreuung an TUD und FHD e.V. hatten fast ein Jahr lang an der Realisierung des Waldkindergartens gearbeitet. Zur Einweihung des Kindergartens enthüllten die „Lichtwiesel“ das offizielle Schild am Bauwagen, der als wohnlicher Ausgangspunkt für die Streifzüge der Kinder in den Wald dient. In einer Ansprache bedankte sich der ehemalige Vorsitzende des Förderkreises, Ulrich Technau, bei allen, die zur Entstehung des Waldkindergartens beigetragen haben. Zu den Gästen zählten Stadträtin Daniela Wagner und weitere Vertreter aus Stadt und Politik, die sich für die Verwirklichung des Waldkindergartens eingesetzt haben. Besonders hob Technau die Rolle der TUD und des Studentenwerkes hervor, mit deren Unterstützung der Verein sein Betreuungsangebot in den letzten zwei Jahren erheblich ausbauen konnte. Mit vier Krabbelstuben und dem neuen Waldkindergarten stehen Studierenden und Hochschulmitarbeitern nun Betreuungsplätze für ihre Kinder von einem Jahr bis hin zum Grundschulalter zur Verfügung.
Weitere Anmeldungen nehmen die Lichtwiesel gerne entgegen. Zur Zeit werden noch gezielt Mädchen im Alter zwischen drei und fünf Jahren gesucht.

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Darmstädter Echo Mai 2004:

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Darmstädter Echo Januar 2004:


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TUDintern Mai 2003:

Toben, rennen, bauen …

.... hüpfen, klettern, matschen: Um ihren Kindern solches Leben und Lernen zu ermöglichen, arbeitet eine Elterninitiative im Rahmen des „Förderkreises Kinderbetreuung der TU & FH Darmstadt“ mit Unterstützung durch die TUD derzeit an der Gründung eines Waldkindergartens für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Dazu soll auf der Lichtwiese ein Bauwagen als Treffpunkt, Materialienlager und Aufenthaltsraum bei schlechtem Wetter aufgestellt werden. Die Standortfrage wird noch geklärt.



Gesucht werden schon jetzt gezielt 4- bis 5-jährige Kinder, da die Kindergruppe altersgemischt starten soll. Kernbetreuungszeit soll von 8.00 bis 13.00 Uhr sein, die erweiterte Betreuungszeit bis 14.30 Uhr. Der Förderkreis Kinderbetreuung betreibt seit 12 Jahren Krabbelstuben für Kinder von Studenten und TU-Mitarbeitern. Inzwischen gibt es vier Krabbelstuben für Kinder bis 3 Jahren, zwei an der Lichtwiese und zwei in der Hügelstraße.

TUDintern Mai 2003

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TUDintern Juli 2004:


„Die Krabbelstube läuft einfach klasse”

Kaum jemand weiß davon: Auf der Lichtwiese, irgendwo am Waldrand hinter dem Architekturgebäude, gibt es eine kleine behütete Idylle, in der Kleinkinder von TUD-Mitarbeitern und Studierenden tagsüber betreut werden. Neun Zwerge zwischen 1 und 3 Jahren treffen sich dort morgens ab 8 Uhr zum Spielen, Wandern, gemeinsamen Essen und einem anschließenden Mittagsschläfchen.

Die Krabbelstube wurde in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung liebevoll und kleinkindgerecht eingerichtet. Neben drei Zimmern und Küche gibt es einen schönen Garten mit Sandkasten und Schaukel, diversen Wippgeräten und Gemüsegärtchen.



Keine Frage, dass die erneut aufgeflammte Diskussion zur Kinderbetreuung in Deutschland nötig ist. Aus meinem eigenen Bekanntenkreis weiß ich, dass sich besonders die Mütter immer noch enorm für Kinderkrippenplätze einsetzen müssen, wenn sie nicht beruflich auf der Strecke bleiben wollen.
Dabei wird selten darauf hingewiesen, dass Eltern äußerst ungern Kompromisse eingehen möchten: Es muss schon ein wirklich zuverlässiger Ort sein, dem man die Allerkleinsten anvertraut.

Die Kinderbetreuung in der TUDKrabbelstube auf der Lichtwiese läuft
klasse, sehr professionell und ist zudem hervorragend organisiert. Die Erzieherin Anita Liebetruth betreut seit neun Jahren mit außerordentlichem Engagement, liebevoll und kreativ das Kleinstvolk. Sie ist zudem eine Frischluftfanatikerin und streunt mit den Kindern bald täglich rund um die Lichtwiese und am Darmbach im Wald herum. Tatsächlich erscheint mir unsere 20 Monate alte Tochter seit neuestem erheblich fitter und gesünder und ihre Wanderfreude ist am Wochenende fast nicht zu befriedigen.

Seit Sommer dieses Jahres wurde das Personal auf zwei Erzieherinnen und eine Praktikantin erweitert. Zum Betreuungsnetz gehören außerdem mehrere abrufbare Vertretungen, so dass die Krippe lückenlos (!) über das Jahr geöffnet ist. Anita Liebetruth hat ihre Erfahrungen aus vielen Jahren gebündelt und gibt diese an die nächsten Elterngenerationen weiter – auch solche, die die Organisation der Krabbelstube betreffen. Sie ist auch die einzige Konstante in dieser Einrichtung, die naturgemäß wechselnde Kinder im 2-Jahresrhytmus hat und damit auch wechselnde „Arbeitgeber”. Elternverein als Träger

Denn die Krabbelstube ist keine Einrichtung der TUD, sondern durch einen privaten Elternverein organisiert, der noch zwei weitere Gruppen für Angehörige der FH und TUD in der Stadtmitte betreibt. Die Einstellung und Bezahlung des Personals, d.h. der Erzieher/innen, Praktikantinnen, und Reinigungskräfte, aber auch die Aufnahme neuer Vereinsmitglieder, die Mitgliederkasse, Verhandlungen mit der Stadt um Zuschüsse und Betriebsgenehmigungen, die Einrichtung der Krabbelstube und Bereitstellung des Frühstücks und Mittagessens werden vom Verein, also von den Eltern selbst, organisiert und verwaltet. Im Unterschied zu vielen anderen Elterninitiativen ähnlicher Art genießt aber dieser Verein die Schirmherrschaft und Unterstützung der Universität. So werden die Räumlichkeiten für die Krabbelstube auf der Lichtwiese bereitgestellt und der Garten wird von den TUD-Gärtnern in Schuss gehalten. Die Universität ist in der Vergangenheit auch schon bei finanziellen Engpässen eingesprungen. Die private Initiative würde sicher nicht bestehen können an der TUD, wenn sie nicht durch das persönliche Engagement von Irene Bauerfeind, der Leiterin des Dezernats für Liegenschaften und Technik, gestützt würde, die sich schon vor fünf Jahren für die Unterbringung der Gruppe auf der Lichtwiese stark gemacht hat, und durch den konsequenten Einsatz der TUD-Frauenbeauftragten, Ellen von Borzyskowski. Diesen beiden Frauen ist auch zu verdanken, dass der Elternverein nun eine weitere Gruppe eröffnen kann. In der frisch renovierten Nachbarwohnung stehen seit Ende 2002 weitere – dringend benötigte – Betreuungsplätze für Kleinkinder von TUD-Beschäftigten und Studierenden zur Verfügung.

Flexibel dank Elterndiensten
Ein Detail, das ich persönlich besonders schätze und als praxisnah empfinde: Die Übergabe und Abholung der Kinder am Nachmittag wird durch wechselnde Elterndienste flexibel gehalten (zwischen 15 und 16 Uhr). Außerdem darf ich mich, aus dem regen Uni-Betrieb kommend, erst einmal gemütlich im Toberaum ausstrecken und mich in Ruhe auf meine Tochter einstellen, die mir ihr neuestes Lieblingsspielzeug vorführt. Im Gespräch mit anderen Eltern wird nicht nur „Kinderkram” erörtert, sondern es ergibt sich außerdem die ein oder andere Verknüpfung über verschiedene Fachbereiche und Berufsgruppen hinaus. Die Erfahrung mit dieser Krabbelstube hat meine Einstellung gegenüber der recht kopflastigen Universität mit ihrem sonst eher zurückhaltenden sozialen Engagement erheblich verbessert. Mir erscheint das Konzept vorbildlich und äußerst effektiv, vor allem, weil eine private Initiative mit Handlungsfreiheit und Eigenverantwortung durch die Schirmherrschaft der Universität unterstützt und geschützt wird.

Christa Schleper

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Aktualisiert 2016.11.26 14:50:35

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Erzieher/in für den Waldkindergarten "Waldhörnchen" gesucht:
ab 15.8.2017, befristet bis 31.7.2018, 18 Std.

[Mehr Infos...]


BfD oder FSJ im Kindergartenjahr 2017/18
Für das Kindergartenjahr 2017/18 (ab August oder September 2017) sind noch Stellen in den Krabbelgruppen frei: [BFD] oder [FSJ].

(Hinweis: Die Bewerbung für ein FSJ in der uniKITA erfolgt über die Volunta. Bitte beziehen Sie sich dort auf unsere Stelle.)